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Für
die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten
Tage ist Jesus Christus der Sohn Gottes, des ewigen Vaters.
Er hat tatsächlich gelebt, ist gekreuzigt worden und
im wörtlichen Sinn auferstanden. Das Sühnopfer gibt
jedem Christen Hoffnung auf Sündenvergebung und die Möglichkeit,
ewigen Fortschritt zu machen. Christus in Wort und Tat ähnlicher
zu werden, ist das höchste, edelste Ziel eines jeden
aktiven Mitglieds.
Die
Kirche, die Jesus Christus während seiner Mission auf
der Erde selbst organisiert hatte, überdauerte seinen
Tod nicht lange. Schon bald nach dem der letzte der zwölf
auserwählten Stellvertreter Jesu gestorben war, wurden
viele grundlegend Änderungen des christlichen Glaubens
eingeführt, die weder durch die Heilige Schrift noch
durch göttliche Offenbarung autorisiert waren.
Die
Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten
Tage glauben, dass die ursprüngliche Kirche von Jesus
Christus im Jahre 1830 durch den Propheten Joseph Smith wiederhergestellt
wurde. Durch Offenbarung, wie sie auch Propheten des Alten
Testaments erlebten, erhielt er genaue Anweisungen betreffend
Lehre und Organisation der Kirche. Der Begriff "Heilige" ist
im biblischen Sinn gebraucht und bedeutet gläubige Mitglieder
der Kirche Jesu Christi.
Die
Bibel und das Buch Mormon ergänzen einander als Zeugen für
Christus. Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen
der Letzten Tage glauben, dass ein glückliches, erfülltes
Leben auf den im Alten und im Neuen Testament der Bibel enthaltenen
Lehren beruht. Die Bibel zeugt davon, dass Jesus Christus
der Messias und Erlöser der ganzen Menschheit ist. Das ist
auch die zentrale Botschaft des Buches Mormon.
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